Muss Ihre Website barrierefrei sein? Das hängt davon ab, wer Sie sind, was Ihre Website anbietet und wo Ihre Kundschaft sitzt. Dieser Leitfaden ordnet die Pflichten ein und zeigt, wie Sie die echten Hürden zuerst finden.
Für eine neue Schweizer Firmenwebsite ist WCAG 2.2 Stufe AA das sinnvolle Ziel. Bundesstellen und andere öffentliche Angebote arbeiten mit dem Standard eCH-0059 Version 3, der auf WCAG 2.1 AA verweist. Für private Firmen gibt es keine pauschale Regel, wonach jede Website zertifiziert barrierefrei sein muss. Das Behindertengleichstellungsgesetz, Beschaffungsvorgaben und Angebote für Konsumenten in der EU können das aber ändern.
Für die meisten KMU heisst das: Machen Sie zuerst die Wege barrierefrei, über die Anfragen, Buchungen und Käufe laufen, testen Sie sie mit Tastatur und Screenreader und dokumentieren Sie, was noch fehlt. Ein Overlay-Plugin ersetzt das nicht.
Muss Ihre Website in der Schweiz barrierefrei sein?
Eine Bundesbehörde und ein kleines Beratungsbüro, das nur in der Schweiz tätig ist, verdienen nicht denselben Pflichtsatz. Entscheidend sind Ihre Organisation, Ihr Angebot und Ihr Markt:
| Wer Sie sind | Massgebliche Grundlage | Praktisches Ziel |
|---|---|---|
| Bundesstelle oder öffentlicher Dienst | Behindertengleichstellungsgesetz, E-Government-Vorgaben, eCH-0059 v3 | Mindestens WCAG 2.1 AA, für Neues WCAG 2.2 AA |
| Staatsnahe oder konzessionierte Organisation | Pflichten aus dem Gleichstellungsrecht können gelten | Durchgehend nutzbare Dienste, nicht nur konforme Vorlagen |
| Private Firma mit Publikumsangebot | Diskriminierungsverbot für Dienstleister, Branchenregeln, Verträge | WCAG 2.2 AA als Qualitäts- und Risikoziel |
| Schweizer Firma mit Konsumentenangeboten in der EU | Nationale Umsetzungen des European Accessibility Act, gültig seit 28. Juni 2025 | Betroffene Dienste, Länder und Ausnahmen klären |
| Anbieter in öffentlichen Ausschreibungen | Barrierefreiheits-Klauseln in Beschaffung oder Kundenvertrag | Belegte Konformität und ein Prozess für Korrekturen |
WCAG ist ein technischer Standard, kein Gesetz. Halten Sie die formale Grundlage und das Umsetzungsziel getrennt fest. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung.
Prüfen Sie den Weg, nicht die Pixel
Viele Audit-Berichte sind Listen einzelner Mängel: sechs Beschriftungen mit zu wenig Kontrast, zwölf fehlende Alternativtexte, vier unbenannte Schaltflächen. Das ist wichtig, aber das geschäftliche Risiko liegt in der Abfolge. Kann jemand Ihr Angebot finden, verstehen, eine Option wählen, einen Formularfehler korrigieren und eine Bestätigung erhalten, ohne Maus, ohne perfekte Sicht und ohne übermässige Konzentration?
Eine Startseite kann gut abschneiden, während der Checkout unbenutzbar ist. Ein Formular kann Beschriftungen haben, während seine Fehlermeldung nie vorgelesen wird. Und eine Farbpalette kann jeden Kontrasttest bestehen, während der Tastaturfokus hinter einem fixierten Cookie-Banner verschwindet. Die nützliche Einheit ist deshalb ein abgeschlossener Nutzerweg.
Ein typisches Beispiel aus einer Arztpraxis: Die Startseite ist sauber, die Kontrastwerte stimmen. Wer aber per Tastatur einen Termin buchen will, landet im eingebetteten Buchungstool eines Drittanbieters, in dem der Fokus nach dem zweiten Feld verschwindet. Für die Patientin ist die ganze Website damit unbrauchbar, egal wie gut die übrigen Seiten abschneiden. Prüfen Sie deshalb auch eingebettete Werkzeuge wie Buchungssysteme, Karten und Chat-Fenster, denn für Ihre Kundschaft gehören sie zu Ihrer Website.
Was WCAG 2.2 AA im Alltag bedeutet
| Anforderung | Was es praktisch heisst |
|---|---|
| Fokus bleibt sichtbar | Fixierte Kopfzeilen, Cookie-Hinweise oder Chat-Knöpfe dürfen den Tastaturfokus nicht verdecken. |
| Ziehen braucht eine Alternative | Schieberegler und Sortierfunktionen müssen auch per Klick bedienbar sein. |
| Klickziele brauchen Grösse | Kleine, dicht gepackte Knöpfe führen zu Fehlern, besonders unterwegs auf dem Handy. |
| Login ohne Denkaufgabe | Anmelden darf nicht vom Merken, Abtippen oder Lösen von Rätseln abhängen. |
| Hilfe an gleicher Stelle | Kontakt- und Hilfeangebote stehen auf jeder Seite in derselben Reihenfolge. |
| Nicht zweimal fragen | Bereits eingegebene Angaben im selben Ablauf werden übernommen. |
Das sind keine Feinheiten. Sie betreffen Checkout, Buchungen, Bewerbungen und Logins, also genau die Wege, über die Umsatz entsteht. Barrierefreiheit gehört deshalb ins Briefing, wenn Sie eine Webdesign-Agentur auswählen, nicht in ein Plugin nach dem Launch.
Fünf Tests, die echte Hürden aufdecken
Nur Tastatur. Legen Sie die Maus weg und gehen Sie mit Tab, Umschalt+Tab, Enter und Leertaste durch Menü, Dialoge, Formulare und Checkout. Die Reihenfolge muss dem Sinn folgen, der Fokus sichtbar bleiben, und nichts darf Sie festhalten. Testen Sie das mobile Menü und den Cookie-Banner genauso gründlich wie die Startseite.
Screenreader-Struktur. Überschriften bilden die Gliederung ab, Links ergeben auch allein gelesen Sinn, Bedienelemente haben korrekte Namen. Ein echter Button ist besser als ein klickbares Div mit ARIA-Attributen.
Zoom und Textabstand. Vergrössern Sie die Schrift. Spalten sollen umbrechen, Knöpfe nicht abgeschnitten werden. Achten Sie besonders auf deutsche Beschriftungen, die oft länger sind als englische.
Kontrast und mehr als Farbe. Prüfen Sie Text, Symbole, Formularränder und den Fokusrahmen. Fehler- und Erfolgszustände dürfen nicht nur rot oder grün sein.
Formulare und Fehler. Jedes Feld braucht eine dauerhafte Beschriftung. Fehlermeldungen nennen das Feld, das Problem und die Lösung, gültige Eingaben bleiben erhalten. Wiederholen Sie den Test in jeder Sprache Ihrer Website.
Selbsttest in 15 Minuten: Wie weit ist Ihre Website?
Bevor Sie ein Audit bestellen, nehmen Sie sich eine Viertelstunde, öffnen Ihre Kontaktseite und kreuzen an, was heute schon stimmt. Ehrlich ankreuzen lohnt sich: Der Wert zeigt Ihnen, ob Sie mit einer fokussierten Prüfung auskommen oder ob es mehr braucht.
Kreuzen Sie an, was heute schon funktioniert.
WordPress, Astra und Spectra: was hilft und was nicht
Ein gutes Theme ist ein solider Start, aber keine Garantie. Redaktionen können die Überschriften-Hierarchie brechen, mehrdeutige Links schreiben, unzugängliche PDFs hochladen oder Text auf Bilder legen. Auf unserer eigenen Basis aus Astra, Block-Editor und Spectra prüfen wir deshalb nicht das Theme, sondern die fertigen Bausteine:
| Baustein | Gut umgesetzt | Häufiger Fehler | So testen |
|---|---|---|---|
| Navigation | Echtes Menü, logische Fokus-Reihenfolge, aktueller Punkt erkennbar | Untermenü nur per Maus erreichbar | Tastatur und Screenreader |
| Buttons und Links | Echtes Element mit eindeutigem Namen | Zehnmal «Mehr erfahren» ohne Kontext | Linkliste im Screenreader |
| Formulare | Beschriftung, Hinweise, angesagte Fehler, Eingaben bleiben | Nur Platzhalter, Fehler nur rot | Absenden mit Fehlern, mit Zoom |
| Bilder | Sinnvoller Alternativtext oder leeres alt bei Dekoration | Dateiname als Alternativtext | Seite ohne Bilder lesen |
| Akkordeons und Dialoge | Zustand wird angesagt, Escape schliesst | Versteckter Inhalt bekommt Fokus | Tastaturabfolge |
| PDF-Downloads | Getaggtes Dokument oder HTML-Alternative | Eingescanntes Bild als einzige Quelle | PDF-Prüfung plus Lesereihenfolge |
Alternativtexte, die tatsächlich helfen
Mehr Beschreibung ist nicht automatisch besser. Ein guter Alternativtext sagt, was das Bild an dieser Stelle leisten soll. Dasselbe Foto kann je nach Seite einen anderen Text brauchen:
| Bild und Zweck | Schwacher Alternativtext | Besser |
|---|---|---|
| Teamfoto auf «Über uns» | «team.jpg» | «Die vier Treuhänderinnen und Treuhänder im Büro an der Bahnhofstrasse in Zug» |
| Logo, das zur Startseite verlinkt | «Logo» | «Startseite Müller Sanitär AG» |
| Dekorative Linie zwischen Abschnitten | «Blaue Linie» | Leeres alt, damit der Screenreader es überspringt |
| Grafik mit Öffnungszeiten | «Öffnungszeiten» | Die Zeiten als Text auf die Seite, das Bild ist dann Dekoration |
| Diagramm mit Preisvergleich | «Diagramm» | Kurze Aussage plus die Werte als Tabelle daneben |
Kontrast: der Fehler, den Markenfarben am häufigsten verursachen
WCAG verlangt für normalen Text ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1, für grosse Schrift 3 zu 1. Das klingt technisch, wird aber im Alltag ständig verletzt, meist auf dieselbe Weise: Ein Theme legt eine dunkle Standardfarbe für Überschriften fest, und jemand setzt einen Abschnitt auf eine dunkle Markenfarbe. Die Überschrift bleibt dunkel und verschwindet. Wir haben das an unserer eigenen Farbpalette nachgerechnet:
Kontrastverhältnis echter Farbpaare
Mindestwert für normalen Text: 4,5 zu 1
Berechnet nach der WCAG-Formel für relative Leuchtdichte. Farben: Dunkelgrau #313c4d, Blau #1934a0, Dunkelblau #0d1f6b, Hellgrau #9aa3b0, Rot #af0101.
Dieselbe Markenfarbe kann also hervorragend oder unlesbar sein, je nachdem, was darauf steht. Die Lösung liegt nicht darin, Farben zu verbieten, sondern im Theme festzulegen, dass jeder dunkle Hintergrund automatisch helle Schrift für Text, Überschriften und Links bekommt. Dann kann die Redaktion keinen unlesbaren Abschnitt mehr bauen, auch nicht aus Versehen.
Es geht dabei nicht um eine kleine Minderheit. Laut Bundesamt für Statistik lebt rund jeder fünfte Mensch ab 15 Jahren in der Schweiz mit einer Behinderung, und Sehschwächen nehmen mit dem Alter zu. Dazu kommen alle, die ihr Handy in der Sonne oder mit gedimmtem Bildschirm benutzen. Guter Kontrast ist für sie keine Gefälligkeit, sondern die Voraussetzung, dass Ihre Website überhaupt gelesen wird.
Mehrsprachige Websites: die Schweizer Sonderprobleme
Internationale Leitfäden gehen von einer Sprache aus. In der Schweiz haben viele KMU zwei oder drei, und genau dort entstehen Barrieren, die kein automatischer Test findet. Der Screenreader liest einen französischen Abschnitt mit deutscher Aussprache vor, wenn das lang-Attribut fehlt. Ein Knopf, der auf Englisch «Send» heisst, wird auf Deutsch zu «Anfrage absenden» und bricht im schmalen Layout um. Fehlermeldungen sind übersetzt, die Hinweise im Feld aber nicht.
Testen Sie deshalb jede Sprachversion für sich, mindestens auf den Seiten, über die Anfragen kommen. Wie man mehrsprachige Seiten technisch sauber aufbaut, steht im Leitfaden zu mehrsprachigem SEO in der Schweiz. Barrierefreiheit und mehrsprachiges SEO profitieren übrigens von denselben Grundlagen: korrekte Sprachauszeichnung, klare Überschriften und echte Texte statt Bilder mit Schrift.
PDFs: der vergessene Teil der Website
Preislisten, Anmeldeformulare, Menükarten, AGB: Viele Schweizer KMU verstecken wichtige Informationen in PDFs. Ein eingescanntes Dokument ist für einen Screenreader eine leere Seite. Die einfachste Lösung ist oft nicht ein besseres PDF, sondern eine normale Webseite mit denselben Inhalten. Sie ist barrierefrei, auf dem Handy lesbar, wird von Google gefunden und lässt sich ohne neues Layout aktualisieren. Wo ein PDF nötig bleibt, etwa für den Druck, gehört es getaggt und mit korrekter Lesereihenfolge exportiert.
Was ein Barrierefreiheits-Audit in der Schweiz kostet
Der Preis hängt weniger von der Seitenzahl ab als von der Zahl unterschiedlicher Vorlagen, Komponenten und Nutzerwege. Fünf Informationsseiten sind oft einfacher als ein einziger Buchungsablauf mit Login. Die folgenden Spannen sind Planungswerte von Clear Design Experts, kein Markttarif:
Planungsspannen für ein Audit
CHF, exkl. MWST, Obergrenze als Balken
Fokussiert: Hauptbarrieren auf typischen Seiten und einem Formular. Repräsentativ: Vorlagen, Tastatur- und Screenreader-Tests, priorisierte Massnahmen. Komplex: mehrere Abläufe, Login-Bereiche, Dokumente, Nachtest.
Fragen Sie, ob manuelle Tests, Hilfstechnologien, Schweregrade, nachvollziehbare Belege, ein Nachtest und eine Erklärung zur Barrierefreiheit enthalten sind. Ein exportierter automatischer Scan ist kein Audit. Wird Barrierefreiheit gleich beim Neubau geplant, ist sie fast immer günstiger als nachträglich. Mehr zu den Gesamtkosten unter Website Kosten Schweiz.
In welcher Reihenfolge Sie Mängel beheben
| Schritt | Was |
|---|---|
| 1. Blockaden entfernen | Cookie-Banner, Navigation, Login, Checkout, Buchung und Kontakt. |
| 2. Gemeinsame Bausteine | Kopf- und Fusszeile, Buttons, Formulare, Dialoge: eine Korrektur verbessert viele Seiten. |
| 3. Wichtige Inhalte | Leistungen, Preise, Richtlinien und wichtige Dokumente. |
| 4. Weg nachtesten | Prüfen, ob die Korrekturen zusammen funktionieren. |
| 5. Grenzen offenlegen | Eine ehrliche Erklärung und eine Kontaktmöglichkeit für Rückmeldungen. |
| 6. Rückfälle verhindern | Abnahmekriterien, Schulung der Redaktion, regelmässige Kontrollen bei der Wartung. |
Diese Reihenfolge verhindert einen bekannten Fehler: Hunderte Alternativtexte werden poliert, während sich das Hauptmenü noch immer nicht ohne Maus öffnen lässt.
Acht Fragen an einen Anbieter für Barrierefreiheit
| Fragen Sie | Eine gute Antwort enthält |
|---|---|
| Welche Grundlage und welche WCAG-Version prüfen Sie? | Formale Pflicht und Umsetzungsziel getrennt |
| Wie wählen Sie Seiten und Abläufe aus? | Vorlagen, Komponenten und die Wege, über die Umsatz entsteht |
| Was prüfen Sie automatisch, was von Hand? | Beides, plus Tests mit Screenreader und Tastatur |
| Wie sehen die Befunde aus? | Schritte zum Nachstellen, Kriterium, Schweregrad, Lösungsvorschlag |
| Ist die Behebung inbegriffen, und wer testet nach? | Klare Trennung und ein vereinbarter Nachtest |
| Wie testen Sie mehrere Sprachen? | Wichtige Wege in jeder Sprache, ohne alles doppelt zu bezahlen |
| Helfen Sie bei der Erklärung zur Barrierefreiheit? | Ja, ohne Konformität zu übertreiben |
| Wie verhindern wir, dass Fehler zurückkommen? | Abnahmekriterien, Schulung, regelmässige Kontrollen |
Eine überzeugende Antwort erklärt Umfang und Belege. Eine schwache verspricht, dass ein Widget die Website «konform macht». Diese Fragen gehören neben die kaufmännischen und technischen Fragen, die Sie jeder Agentur stellen sollten. Mehr dazu im Leitfaden Webdesign-Agentur in der Schweiz auswählen.
Für neue Websites: Barrierefreiheit kostet am wenigsten, wenn sie von Anfang an im Briefing steht. Jede Website, die wir im Website-Abo bauen, startet mit sichtbarem Fokus, echten Formularbeschriftungen, korrekten Sprach-Attributen und geprüften Kontrasten.
Häufige Fragen zur barrierefreien Website
Ist WCAG 2.2 in der Schweiz Pflicht?
Nicht allgemein. Der Standard eCH-0059 v3 verweist für seinen Geltungsbereich auf WCAG 2.1 AA. Für neue Projekte ist WCAG 2.2 AA das sinnvolle Ziel. Was für Sie verbindlich ist, hängt von Organisation, Branche, Vertrag und Markt ab.
Gilt der European Accessibility Act für Schweizer Firmen?
Er kann relevant sein, wenn eine Schweizer Firma betroffene Produkte oder Konsumentendienste in der EU anbietet, etwa im Onlinehandel. Er gilt in der EU seit dem 28. Juni 2025. Ob er Sie betrifft, hängt von den nationalen Umsetzungen und Ausnahmen ab.
Macht ein Plugin meine WordPress-Website barrierefrei?
Nein. Kein Plugin behebt alle Probleme in Struktur, Inhalt, Bedienung und Dokumenten. Manche Werkzeuge helfen, sie ersetzen aber keine barrierefreien Komponenten und keine manuellen Tests.
Reicht ein automatischer Test?
Nein. Laut W3C kann kein Werkzeug allein Konformität feststellen. Automatische Prüfungen finden manche Kontrast- und Codeprobleme, für Bedeutung und Bedienbarkeit braucht es Menschen.
Was kostet ein Barrierefreiheits-Audit?
Als Planungswert: CHF 600–1'500 für eine fokussierte Prüfung, CHF 2'500–6'000 für ein repräsentatives manuelles Audit, ab CHF 6'000 für komplexe Dienste mit mehreren Abläufen.
Was ist eCH-0059?
eCH-0059 ist der Schweizer Accessibility-Standard des Vereins eCH, der E-Government-Standards erarbeitet. Version 3 verweist auf WCAG 2.1 Stufe AA und gilt für Angebote der Bundesverwaltung und weitere öffentliche Stellen, die ihn übernehmen. Für private Firmen ist er eine gute Orientierung, aber keine direkte Pflicht.
Brauche ich eine Erklärung zur Barrierefreiheit?
Öffentliche Stellen müssen oft eine veröffentlichen. Für private Firmen ist sie freiwillig, aber nützlich: Sie zeigt ehrlich, welcher Stand erreicht ist, was noch fehlt und wie Betroffene Probleme melden können. Wichtig ist, keine Konformität zu behaupten, die nicht geprüft wurde.
Finden Sie die Hürde, bevor Ihre Kundin sie melden muss
Wir prüfen einen typischen Weg auf Ihrer Website, trennen automatische Warnungen von echten Barrieren und geben Ihnen eine priorisierte Liste. Oder per E-Mail: order@cleardesign.ch






