Stellen Sie sich ein Übersetzungsbüro in der Länggasse vor, das ein Angebot für ein Bundesamt vorbereitet. Das Angebot ist ausgezeichnet. Dann öffnet jemand aus dem Bewertungsteam die Website des Büros mit einem Screenreader, stösst auf ein Kontaktformular ohne Beschriftungen und ein Menü, das sich nicht mit der Tastatur bedienen lässt, und macht sich still eine Notiz. Niemand sagt dem Büro, warum es nur Zweiter wurde. In Bern zählen solche Momente mehr als in den meisten Schweizer Städten, weil viele Kunden hier Institutionen, Verbände und Patientinnen sind, mit hohen Erwartungen an Klarheit, Zugänglichkeit und Diskretion. Dieser Leitfaden zeigt, was eine Berner Website braucht, um diese Erwartungen zu erfüllen, und warum sie damit auch für alle anderen besser wird.
Eine gute Website in Bern ist barrierefrei, verständlich geschrieben und vollständig in den Sprachen Ihrer Kundschaft: Deutsch, oft Französisch und Englisch für internationale Kontakte. Wer mit Verwaltung, Verbänden oder dem Gesundheitswesen arbeitet, für den sind Barrierefreiheit und Datenschutz keine Extras, sondern Teil der Glaubwürdigkeit.
Für die meisten Berner KMU reichen acht bis zwölf Seiten pro Sprache. Den Unterschied machen eine klare Struktur, lesbare Inhalte, Belege für Erfahrung und ein Kontaktweg, der für alle funktioniert, auch mit Screenreader oder Tastatur.
Was den Berner Markt besonders macht
Als Bundesstadt vereint Bern Bundesverwaltung, Parlament, Botschaften, nationale Verbände und viele Organisationen, die mit ihnen arbeiten. Um diesen Kern herum steht ein starkes Netz von Zulieferern: Beraterinnen, Übersetzer, IT-Fachleute, Eventorganisatoren, Druckereien, Ingenieurbüros und viele mehr. Dazu kommen die Universität, das Universitätsspital und ein grosses Gesundheitswesen. Das ergibt einen Markt, in dem Einkäufer oft in Institutionen mit formellen Anforderungen arbeiten.
Der Kanton Bern ist offiziell zweisprachig. Biel/Bienne ist die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz, und der französischsprachige Berner Jura gehört zum selben Kanton. Ein Berner Unternehmen, das den ganzen Kanton oder Bundeskunden bedient, trifft regelmässig auf Kundschaft, die Französisch bevorzugt.
Für Ihre Website heisst das dreierlei: Sie muss höhere Erwartungen an Barrierefreiheit und Klarheit erfüllen, sie braucht oft Französisch neben Deutsch, und sie muss Vertrauenssignale zeigen, die bei institutionellen Einkäufern wirken, nicht nur bei Privatkunden.
Wer eine Berner Firmenwebsite besucht
| Besucher | Was sie suchen | Was sie zuerst prüfen |
|---|---|---|
| Öffentliche und institutionelle Einkäufer | Kompetenz, Referenzen, Compliance, Zuverlässigkeit | Barrierefreiheit, Datenschutz, Firmenangaben, Ansprechpersonen |
| Verbände | Erfahrung mit Mitgliedern, Vorständen und Freiwilligen | Ablauf, Kommunikationsstil, Budgetklarheit |
| Patientinnen und Partner im Gesundheitswesen | Leistungen, Standort, Termine, Vertrauen | Öffnungszeiten, Kontakt, Datenschutz, verständliche Sprache |
| Französischsprachige Kundschaft aus Biel/Bienne und dem Jura | Informationen, die sie bequem lesen kann | Ob es eine echte französische Version gibt |
| Privatkundschaft in der Region Bern | Leistungen, Preise, Standort, Bewertungen | Mobile Nutzbarkeit, klarer Kontakt, lokale Referenzen |
Typische Besuchergruppen. Anfragen und Webanalyse zeigen, welche Gruppen für Sie am wichtigsten sind.
Barrierefreiheit: von der Pflicht zum Vorteil
In der Schweiz verpflichtet das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) die Bundesbehörden, ihre Online-Angebote barrierefrei zu gestalten. Der Bundesstandard eCH-0059 stützt sich auf die internationalen WCAG-Richtlinien. Für private Unternehmen gibt es heute in der Regel keine vergleichbare gesetzliche Pflicht. Wer aber mit öffentlichen Stellen arbeitet, merkt: Von Lieferanten wird zunehmend erwartet, dass sie Barrierefreiheit verstehen, und viele Menschen in Bern nutzen Websites täglich mit Hilfstechnologien.
Wichtiger noch: Barrierefreiheit macht Ihre Website für alle besser. Klare Überschriften, guter Kontrast, lesbarer Text, Tastaturbedienung und aussagekräftige Linktexte helfen älteren Besuchern, Menschen mit kleinen Bildschirmen und Suchmaschinen. Eine barrierefreie Website ist leichter zu bedienen und leichter zu ranken.
| Bereich | Was Sie prüfen | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Kontrast und Schriftgrösse | Text gut lesbar, kein Hellgrau auf Weiss | Lesbarkeit für alle, auch am Handy in der Sonne |
| Überschriften und Struktur | Eine klare H1, logische H2 und H3 | Screenreader und Suchmaschinen verstehen die Seite |
| Tastaturbedienung | Menü, Formulare und Buttons funktionieren ohne Maus | Voraussetzung für viele Hilfstechnologien |
| Bilder | Aussagekräftige Alternativtexte, dekorative Bilder als solche markiert | Screenreader-Nutzer erhalten die Information, nicht Dateinamen |
| Formulare | Sichtbare Beschriftungen, klare Fehlermeldungen | Weniger abgebrochene Anfragen |
| Dokumente | Barrierefreie PDFs oder derselbe Inhalt als Webseite | Öffentliche Stellen veröffentlichen und verlangen zugängliche Dokumente |
Nur eine Übersicht. Das vollständige Vorgehen finden Sie in unserem Leitfaden zur barrierefreien Website.
An Verwaltung und Institutionen verkaufen
Öffentliche Aufträge in der Schweiz werden ab bestimmten Schwellenwerten auf simap.ch ausgeschrieben, kleinere Aufträge oft nach direkter Einladung vergeben. So oder so: Wer Lieferanten bewertet, schaut auf Ihre Website. Man will sehen, dass Sie ein stabiles, kompetentes und transparentes Unternehmen sind.
Was hilft: eine klare Beschreibung Ihrer Leistungen mit typischen Projektgrössen, Referenzen von vergleichbaren Organisationen (mit deren Einverständnis), Angaben zum Umgang mit Daten und Vertraulichkeit, relevante Zertifizierungen und namentliche Ansprechpersonen mit direkter Telefonnummer. Firmenporträts zum Herunterladen sind nützlich, sofern sie barrierefrei sind oder auch als normale Webseite vorliegen.
Was schadet: vage Werbesprache, fehlende Firmenangaben, veraltete News und Stockfotos von Händedrücken. Institutionelle Einkäufer haben schon Hunderte Lieferantenwebsites gesehen und erkennen Floskeln sofort. Konkrete, überprüfbare Informationen gewinnen immer.
Ein praktischer Tipp: Richten Sie eine eigene Seite «Für öffentliche Auftraggeber» ein. Darauf gehören die Angaben, die Beschaffungsstellen immer wieder brauchen: vollständiger Firmenname mit UID-Nummer, Rechtsform, Gründungsjahr, Teamgrösse, Versicherungen, Zertifikate, Referenzen aus dem öffentlichen Bereich und eine Ansprechperson für Ausschreibungen. Was sonst in drei E-Mails zusammengesucht wird, steht so an einem Ort. Das spart beiden Seiten Zeit und zeigt, dass Sie die Abläufe der Verwaltung kennen.

Der Fünf-Minuten-Check der Beschaffungsstelle
Wer für öffentliche Stellen Lieferanten bewertet, liest eine Website selten von oben bis unten. Geprüft werden einige wenige Dinge, oft in derselben Reihenfolge, und der Eindruck entsteht in Minuten. Wer diese Reihenfolge kennt, stellt die richtigen Informationen dorthin, wo sie gefunden werden.
Zuerst wird das Unternehmen hinter der Website gesucht: vollständiger Name, Rechtsform, Adresse und UID im Impressum. Dann Belege, dass Sie vergleichbare Arbeit gemacht haben, idealerweise für öffentliche Stellen oder ähnliche Organisationen. Danach wird der Kontaktweg getestet: Gibt es eine namentliche Person mit Direktwahl oder nur ein allgemeines Formular? Viele merken, ob die Website am Handy lesbar und ohne Maus bedienbar ist. Und wenn Ihre Arbeit französischsprachige Regionen betrifft, wird geprüft, ob es eine französische Version gibt oder nur eine französische Begrüssung.
Keiner dieser Checks ist schwer zu bestehen. Die meisten Lieferantenwebsites scheitern durch Weglassen, nicht durch bösen Willen: ein unvollständiges Impressum, Referenzen in einem PDF versteckt, eine Kontaktseite ohne Namen. Das zu beheben dauert einen Nachmittag und kann verändern, wie Ihr nächstes Angebot gelesen wird.
Websites für Verbände
Viele nationale Verbände haben ihren Sitz in Bern. Ihre Websites bedienen mehrere Gruppen gleichzeitig: Mitglieder, mögliche Mitglieder, die Öffentlichkeit, die Medien und manchmal die Politik. Deshalb ist die Struktur besonders wichtig.
Eine gute Verbandswebsite trennt diese Gruppen klar. Mitglieder finden Anlässe, Dokumente und Mitgliedernews schnell. Interessierte verstehen den Nutzen und wie sie beitreten. Journalistinnen finden Kontakte, Positionen und Medienmitteilungen ohne Suchen. Die Geschäftsstelle kann News und Anlässe selbst pflegen. Viele Verbände brauchen zudem Inhalte auf Deutsch und Französisch, weil ihre Mitglieder aus beiden Sprachregionen kommen.
Wenn Ihr Verband Anlässe organisiert, nehmen Sie Anmeldungen direkt auf der Website entgegen, führen Sie vergangene Anlässe als Archiv und veröffentlichen Sie Rückblicke. Solche Inhalte bauen über die Zeit Sichtbarkeit auf und zeigen, dass der Verband aktiv ist. Geben Sie jedem wiederkehrenden Anlass eine feste Seite und aktualisieren Sie diese jedes Jahr, statt jedes Mal eine neue anzulegen: Die Adresse behält ihre Suchhistorie, und Mitglieder finden das aktuelle Datum immer am selben Ort.
Gesundheitswesen: Vertrauen und Datensparsamkeit
Bern ist eine Spital- und Gesundheitsstadt, mit dem Universitätsspital und einem dichten Netz von Praxen, Therapien und Gesundheitsdiensten. Patientinnen wollen von einer Praxiswebsite drei Dinge: was Sie behandeln, wo Sie sind und wie sie einen Termin bekommen. Alles andere kommt danach.
Gesundheitsdaten sind nach Schweizer Datenschutzrecht besonders schützenswert. Kontakt- und Terminformulare sollten nur abfragen, was für die Kontaktaufnahme nötig ist, nicht Symptome oder Krankengeschichte. Wenn Sie ein Online-Buchungstool nutzen, wählen Sie eines, das Daten angemessen speichert, und nennen Sie es in der Datenschutzerklärung. Und schreiben Sie verständlich: Patienten unter Stress lesen keine langen Absätze voller Fachbegriffe. Nennen Sie auf der Startseite auch, ob Sie neue Patientinnen aufnehmen, welche Sprachen in der Praxis gesprochen werden und ob der Zugang rollstuhlgängig ist. Diese drei Angaben ersparen Ihrem Empfang viele Anrufe.
Barrierefreiheit beginnt im Inhalt, nicht im Code
Viele Inhaber glauben, Barrierefreiheit sei eine technische Funktion, die der Entwickler einschaltet. In Wirklichkeit entstehen die meisten Probleme später, wenn Inhalte ergänzt werden. Überschriften, die gewählt werden, weil sie grösser aussehen, statt weil sie die Seite gliedern; Bilder ohne Alternativtext; Links mit «hier klicken»; wichtige Informationen nur in einem gescannten PDF; Farbe als einziges Mittel, um etwas zu zeigen. Kein Plugin repariert das, denn es sind redaktionelle Entscheidungen.
Die praktische Folge: Wer Ihre Website aktualisiert, braucht ein paar kurze Regeln. Überschriften in der richtigen Reihenfolge, Bilder mit Information beschreiben, Linktexte, die für sich allein verständlich sind, Informationen als Webseite statt nur als Anhang, nie Farbe allein. Fünf Regeln auf einer Seite, geteilt mit allen, die Inhalte pflegen. Diese Gewohnheit hält eine barrierefreie Website auch lange nach dem Start barrierefrei.
Deutsch, Französisch und Englisch
Für Unternehmen, die nur in der Stadt Bern arbeiten, kann Deutsch genügen. Sobald Sie den ganzen Kanton, Bundeskunden oder nationale Verbände bedienen, wird Französisch wichtig. Englisch zählt für internationale Organisationen, Botschaften, Forschende und die wachsende Zahl englischsprachiger Einwohner.
Machen Sie es richtig: Jede Sprache braucht eigene Seiten mit eigenen Adressen, korrekt verknüpft, damit Suchmaschinen jeder Person die passende Version zeigen. Lassen Sie professionell übersetzen oder maschinelle Übersetzungen von einer Muttersprachlerin prüfen. Eine holprige französische Version schadet mehr als keine, besonders bei institutionellen Lesern. Die technischen Details stehen in unserem Leitfaden zu mehrsprachigem SEO.
Hochdeutsch und Französisch für Bern schreiben
Berndeutsch ist sympathisch, gehört aber nicht in Leistungsbeschreibungen. Schreiben Sie ein klares Schweizer Hochdeutsch mit «ss» und Schweizer Begriffen, wo sie Ihre Kundschaft erwartet: «Offerte», «Verrechnung», «Gemeinde». Für die französische Version gilt: nicht Wort für Wort übersetzen, sondern so schreiben, wie man in Biel/Bienne oder Moutier spricht. Französischsprachige Leser merken sofort, ob ein Text aus dem Deutschen übertragen wurde. Achten Sie auch auf Namen und Begriffe: Ortsnamen wie Biel/Bienne, Behördenbezeichnungen und Gesetzesnamen gibt es in beiden Sprachen offiziell, und die korrekte Verwendung zeigt Sorgfalt.
Ein Seitenplan, der für Berner Unternehmen funktioniert
Die meisten Berner KMU brauchen keine grosse Website. Sie brauchen die richtigen Seiten, jede mit einer klaren Aufgabe. Der Plan passt für Beratungen, Praxen, Handwerk und Zulieferer; Verbände ergänzen Mitglieder- und Anlassseiten.
| Seite | Ihre Aufgabe | Was hineingehört |
|---|---|---|
| Startseite | In Sekunden zeigen, wen Sie bedienen und was Sie tun | Hauptleistungen, Region, Sprachen, ein klarer Kontaktbutton |
| Eine Seite pro Leistung | Die Fragen einer Kundengruppe beantworten | Typische Situationen, Ablauf, Preise oder Preislogik, Referenzen |
| Über uns und Team | Vertrauen zu Menschen schaffen, nicht zu Logos | Echte Fotos, Werdegang, Sprachen, Zuständigkeiten |
| Referenzen oder Projekte | Erfahrung belegen | Kurze Fälle mit Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis, vom Kunden freigegeben |
| Kontakt | Kontaktaufnahme für alle einfach machen | Telefon, barrierefreies Formular, Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten |
| Rechtliche Seiten | Pflichten erfüllen und Vertrauen schaffen | Vollständiges Impressum, Datenschutzerklärung nach revDSG, bei Bedarf Erklärung zur Barrierefreiheit |
Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist für private Unternehmen freiwillig, aber ein starkes Signal für institutionelle Kunden.
Halten Sie jede Seite fokussiert und aktuell. Eine Leistungsseite, die fünf Leistungen gleichzeitig verkaufen will, rankt für keine davon und verwirrt Besucher. Fünf fokussierte Seiten, die je die Fragen einer Kundengruppe beantworten, bringen mehr Anfragen als eine lange Liste.
Verständliche Sprache: der unterschätzte Vorteil
Zur Berner Leserschaft gehören Verwaltungsangestellte, Verbandsmitglieder, Patienten und ältere Kunden. Gemeinsam ist ihnen wenig Geduld für Fachjargon. Verständliche Sprache heisst: kurze Sätze, konkrete Wörter, aktive Verben und ein Gedanke pro Absatz. Und schreiben, was die Leserin bekommt, nicht worauf Sie stolz sind.
Vergleichen Sie «Wir bieten umfassende, ganzheitliche Lösungen für Organisationen jeder Grösse» mit «Wir organisieren Mitgliederanlässe für Verbände mit 50 bis 500 Mitgliedern, von der Raumbuchung bis zum Dankesmail». Der zweite Satz ist kürzer, konkreter und viel glaubwürdiger. Verständliche Sprache ist zudem ein Kernstück der Barrierefreiheit: Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Menschen, die in ihrer Zweitsprache lesen, und Menschen unter Stress profitieren davon. Und Suchmaschinen verstehen klare Texte ebenfalls besser.
Ein praktischer Test, der nichts kostet: Lesen Sie Ihre Startseite laut jemandem ausserhalb Ihrer Branche vor. Überall, wo die Person fragt «was heisst das?», schreiben Sie neu.
Zweisprachig, ohne den Aufwand zu verdoppeln
Die grösste Sorge bei einer französischen Version ist der Aufwand. Er verdoppelt sich nicht, wenn Sie einige Dinge vorab entscheiden. Legen Sie fest, welche Seiten es in beiden Sprachen gibt, und halten Sie deren Struktur identisch, damit jede Aktualisierung eine Übersetzung ist und keine Neufassung. Veröffentlichen Sie News und Anlässe in beiden Sprachen oder in keiner; eine französische Rubrik, die 2023 aufhört, schadet mehr als keine. Führen Sie ein kurzes Glossar Ihrer wichtigsten Begriffe in beiden Sprachen, damit Übersetzungen einheitlich bleiben. Und bitten Sie einmal im Jahr eine französischsprachige Kundin oder einen Partner, Ihre französischen Seiten zu lesen. Deren Hinweise sind oft die wertvollste Prüfung, die eine Website bekommt.
In Bern gefunden werden
Bei lokalen Dienstleistungen bringen Google Maps und die lokale Suche einen grossen Teil der Neukundschaft. Vervollständigen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil, halten Sie Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch und sammeln Sie ehrliche Bewertungen.
Berner Kundschaft denkt oft in Quartieren und Regionen: Altstadt, Länggasse, Breitenrain, Kirchenfeld, Bümpliz oder die weitere Region mit Thun, Burgdorf und Biel. Wenn Sie bestimmte Gebiete bedienen, nennen Sie sie natürlich im Text und erstellen Sie für wichtige Standorte oder Leistungen eigene Seiten. Unser Leitfaden zu lokalem SEO zeigt die vollständige Einrichtung.

Wie barrierefrei ist Ihre Website? Ein kurzer Check
Kreuzen Sie an, was heute schon zutrifft. Der Check zeigt den wichtigsten offenen Punkt.
Kreuzen Sie an, was heute schon zutrifft. Der Check zeigt Ihren wichtigsten nächsten Schritt.
Was eine Website in Bern kostet
Weil viele Berner Unternehmen Deutsch und Französisch brauchen, geht der Vergleich von einer zweisprachigen Website mit rund zehn Seiten pro Sprache über drei Jahre aus.
Zweisprachige Website, Total nach 3 Jahren
10 Seiten pro Sprache, CHF, exkl. MWST
Agentur CHF 9'600 × 1,65 für die zweite Sprache, danach CHF 3'120 pro Jahr. Freelancer CHF 5'000 × 1,65, danach CHF 1'920 pro Jahr. Abo CHF 69 pro Monat, jährlich verrechnet (CHF 828 pro Jahr), plus sechs Änderungsaufträge pro Jahr à CHF 50.
Unser Abo kostet CHF 49 pro Monat für eine Sprache oder CHF 69 für zwei, jährlich verrechnet, mit Schweizer Hosting, Updates, Grundlagen der Barrierefreiheit und jährlichem Design-Refresh. Wer jede Woche neue Artikel in beiden Sprachen möchte, erhält mit dem Growth-Plan acht Blogartikel pro Monat für CHF 199. Mehr auf unserer Seite zu Webdesign-Preisen.
Fünf Fehler, die wir auf Berner Websites sehen
- Barrierefreiheit ignoriert. Hellgrauer Text, fehlende Alternativtexte und Formulare ohne Beschriftung schliessen Besucher aus und wirken auf institutionelle Einkäufer nachlässig.
- Französisch nur auf der Startseite. Eine französische Begrüssung mit deutschem Inhalt dahinter frustriert französischsprachige Kundschaft mehr als eine ehrliche deutschsprachige Website.
- Informationen nur als PDF. Preislisten, Broschüren und Formulare nur als PDF sind am Handy schwer lesbar und oft nicht barrierefrei.
- Formulare, die zu viel fragen. Besonders im Gesundheitswesen schaffen sensible Angaben im Kontaktformular unnötige Datenschutzrisiken.
- Keine Referenzen. Berner Einkäufer verlassen sich auf Referenzen. Eine Website ohne Belege für Erfahrung schickt sie anderswohin.
So arbeiten wir mit Berner Unternehmen
Wir arbeiten schweizweit remote und treffen uns persönlich, wenn es hilft. Nach einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch planen wir Struktur und Sprachen mit Ihnen, schreiben die Inhalte gemeinsam, bauen eine barrierefreie Website und kümmern uns danach um Hosting, Updates und Änderungen. Weil es ein Abo ist, entwickelt sich Ihre Website weiter: neue Leistungsseiten, französische Versionen oder Anlassseiten kommen ohne neues Projekt dazu. Für einen fairen Vergleich hilft unser Leitfaden zur Wahl einer Webdesign-Agentur.
Webdesign Bern: häufige Fragen
Muss meine Website barrierefrei sein?
Das Behindertengleichstellungsgesetz verpflichtet die Bundesbehörden zu barrierefreien Online-Angeboten. Private Unternehmen haben heute in der Regel keine vergleichbare Pflicht, aber Barrierefreiheit verbessert Bedienbarkeit und Sichtbarkeit und wird von öffentlichen Kunden zunehmend erwartet.
Brauche ich in Bern eine französische Version?
Wenn Sie den ganzen Kanton, Bundeskunden, nationale Verbände oder Kundschaft aus Biel/Bienne und dem Berner Jura bedienen, lohnt sich meist eine vollständige französische Version.
Bauen Sie Websites für Verbände?
Ja. Wir strukturieren Verbandswebsites für Mitglieder, Interessierte, Medien und Öffentlichkeit, oft auf Deutsch und Französisch, mit Anlässen und News, die die Geschäftsstelle selbst pflegt.
Was kostet eine zweisprachige Website in Bern?
Über drei Jahre etwa CHF 25'200 bei einer typischen Agentur inklusive Wartung oder CHF 3'384 mit unserem zweisprachigen Abo inklusive sechs Änderungsaufträgen pro Jahr.
Wie gehen Sie mit Gesundheitsdaten auf Praxiswebsites um?
Wir halten Formulare auf das Nötigste für die Kontaktaufnahme beschränkt, fragen keine medizinischen Angaben ab und dokumentieren alle Tools in der Datenschutzerklärung.
Bereit für eine Website, die Ihnen Kundschaft in Bern bringt?
Buchen Sie heute ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch. Innert eines Arbeitstages erhalten Sie einen konkreten Plan: Ihre Seiten, Ihre Sprachen und Ihren Starttermin.
Ab CHF 49 pro Monat, jährlich verrechnet · Keine Einrichtungsgebühr · Design, Texte, Schweizer Hosting und Updates inklusive · Preisgarantie für jede bezahlte Periode
Wir nehmen pro Monat höchstens 8 neue Websites an. Sichern Sie sich jetzt Ihren Starttermin.
Lieber per E-Mail? order@cleardesign.ch






